Ab jetzt übernehmen wir: Die neuen Schulsanis stellen sich vor

An unserer Schule engagiert sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs im Schulsanitätsdienst der JBA.

Nach einer intensiven Ausbildung beim Arbeiter Samariter Bund in der Vahr sind wir nun darauf vorbereitet, im Schulalltag bei medizinischen Notfällen schnell, sicher und verantwortungsvoll zu helfen.

Bevor wir unsere Ausbildung antraten, mussten wir in der Schule eine schriftliche Bewerbung abgeben. Eine entscheidende Frage war die nach den Gründen, warum wir uns im Bereich des Schulsanitätsdienstes engagieren möchten. Diese Gründe waren bei vielen von uns ganz unterschiedlich. Einige möchten lernen auch in stressigen Situationen ruhig zu bleiben, andere möchten Menschen helfen. Manche interessieren sich für medizinische Berufe und wollen erste praktische Erfahrungen sammeln. Und wiederum andere möchten aktiv zur Sicherheit an unserer Schule beitragen. Für viele von uns ist die Ausbildung zum Schulsanitätsdienst eine gute Vorbereitung für den Führerschein, denn hierfür benötigt man einen erfolgreich bestandenen Erste-Hilfe-Kurs

Unsere Ausbildungswoche war intensiv und abwechslungsreich. Zunächst lernten wir die Grundlagen der Ersten-Hilfe-Sofortmaßnahmen. Anschließend ging es um den menschlichen Körper und wie dieser auf Verletzungen und Erkrankungen reagieren kann.

Besonders spannend war der praktische Teil: Wir haben die Versorgung von verschiedenen Wunden, das Stabilisieren von Brüchen sowie das Anlegen von Verbände geübt, was gar nicht so leicht ist. Außerdem trainierten wir mehrfach die Herz-Lungen-Wiederbelebung und lernten den Umgang mit einem Defibrillator. So einen gibt es zum Glück auch bei uns an der Schule.

Schließlich übten wir verschiedene realistische Notsituationen anhand von Fallbeispielen aus dem Alltag an einer Schule. Das Absetzen eines Notrufes gehörte ebenso dazu wie das richtige Lagern einer bewusstlosen Person oder Erste-Hilfe in Schocksituationen. Wir lernten auch, dass es bei Asthmaanfällen absolut wichtig ist, selbst ruhig zu bleiben und mit der betroffenen Person zusammen zu atmen.

Neben allen ernsten Themen kam auch der Spaß in unserer Ausbildung nicht zu kurz, denn wir spielten verschiedene Rollen und stellten typische Alltagssituationen nach. Bei aller Ernsthaftigkeit haben wir aber auch viel gelacht, wie jede und jeder von uns seine Rolle schauspielerisch ausfüllte.

Am Ende der Woche absolvierten wir eine schriftliche und eine praktische Prüfung. Dabei wurde nicht nur unser Wissen, sondern vor allem auch unsere Teamfähigkeit überprüft. Denn im Ernstfall ist es besonders wichtig, sich aufeinander verlassen zu können.

Die Ausbildung war ein oller Erfolg! Wir haben alle bestanden und sind nun Teil unseres Schulsanitätsdienstes!

 

 

von Eydzhan Redzhebova und Charlotte Mentzel