Glück gehabt: Da lächelt nicht nur der Panther!

Überraschung an der JBA: Erfolgsautor spendet 50 mal Spannung und Lesespaß

Skripniks Finger strichen so behutsam über die Tapeten des Flurs, als wären winzige Augen und Ohren in den Fingerkuppen versteckt, die wahrnehmen konnten, was sich im Inneren der Wände abspielte. „ Viele Jahre meines Lebens habe ich darangesetzt, das Geheimnis dieses Hauses zu enträtseln“, sagte er. „Viele Jahre.“

 

Dies ist ein Auszug aus dem spannenden Berlinkrimi „Das Lächeln des Panthers“ von Johannes Groschupf, bekannt durch „Lost Places“. Kathinka, die sportliche Hauptperson dieses Jugendbuches, wird vor große Herausforderungen gestellt - und erlebt ein aufregendes Abenteuer. Es ist alles dabei: eine Familientragödie, eine Liebesgeschichte und ein ganz großes Rätsel um die Vergangenheit.

Auch das Beschaffen des Jugendromans war ein bisschen wie ein Abenteuer. Einige Deutschlehrerinnen hatten sich in das Buch „verliebt“, aber es stellte sich heraus: man konnte es nicht mehr über den „normalen“ Buchhandel bestellen.  So hätten die Schülerinnen und Schüler das Buch nicht für den Deutschunterricht kaufen können. Nun begann eine Suche auf allen möglichen Plattformen, um den Krimi doch noch mit den Schüler/innen lesen zu können. Vergeblich. Es kamen einfach nicht genug Exemplare zusammen. Auch der Verlag konnte (zunächst) nicht weiterhelfen.

 

Dennoch: durch einen glücklichen Zufall konnte eine Lehrkraft den mehrfach preisgekrönten Autoren persönlich erreichen. Herr Groschupf hatte noch 30 Bücher….. und überlegte gerade, wohin er seine letzten Bücher geben konnte. Die Lehrkraft hatte gute Argumente und plötzlich ging alles ganz schnell. Der so freundliche Autor telefonierte mit dem Oetinger - Verlag und bot der JBA sogar 50 Exemplare als Schenkung an! Diese Großzügigkeit machte erstmal sprachlos – und dann sehr dankbar. So können nun zwei Klassen gleichzeitig in die Welt des Panthers abtauchen und sich auf eine nervenaufreibende Reise durch Berlin begeben.