Rausch und Gefahren

Dass ein Handy nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein kann, weiß jeder, der schon einmal in peinlicher Situation fotografiert wurde und

sich kurze Zeit später im Netz wiederfand. Viele Menschen sind sehr unbedarft in ihren Äußerungen. Oft gibt im Internet ein Wort das andere. Kommunizieren will besonder hier gelernt sein. Schnell ist etwas getippt, was man

später bereut.

 

Aus diesem Grund haben sich die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 7 vom 4.-6.04.2018 mit dem Thema „Cybermobbing“ beschäftigt. Die SchülerInnen untersuchten zunächst ihr eigenes Nutzerverhalten, bevor sie sich mit dem Film zum Thema „Netzangriff“ auseinandersetzten.

Vertieft wurden diese Eindrücke durch einen Workshop zur individuellen Abwehr eines „Cyber-mobbing-Angriffs“. In einer Expertenkonferenz und eigenen Videos zum Thema entwickelten die SchülerInnen hierzu eigene Strategien.

 

Abschließend ging es zur Aufführung der Bremer Theatergruppe „Wilde Bühne“. Die SchauspielerInnen, die alle Suchterfahrungen haben, begeisterten das Publikum mit ihrem eindringlichen Stück „Netzspannung“. Brecht hätte bei diesem Lehrstück seine helle Freude gehabt. Ging es doch auch darum, dass das Publikum in den Verlauf der Handlung immer wieder eingreifen konnte.

Gefördert wurde das Projekt durch Spenden der  Kooperationsstelle Kriminalprävention KSKP. Zu recht. Schließlich ging es bei dem Projekt ja um die Verhinderung von Straftatbeständen.